Die Konstante lautet Wandel

In diesen Tagen blickt die dege.kommunikation gmbh auf einen großen Meilenstein ihrer Firmengeschichte: Das 25-jährige Betriebsjubiläum. Martin Dege, Gründer und Geschäftsführer der Reutlinger Werbeagentur nutzt die Gelegenheit, um gemeinsam mit Freunden und Mitarbeitern eine kleine Reise durch die vergangenen Jahrzehnte anzutreten.

Vormals Mitglied einer Künstlergruppe namens ‚Lichtspuren‘, die sich vorrangig mit Multimediaprojekten befasste, beschloss Martin Dege im Jahre 1988 eigene Wege zu gehen. Hierbei galt es nicht nur, die bis dato gesammelte Erfahrung zu vertiefen, sondern Kunden das gesamte Spektrum des klassischen Agenturgeschäfts zu bieten. Zwei Jahre später verzeichnete das Einzelunternehmen bereits seinen ersten ‚Zuwachs‘, indem Ehefrau Claudia Dege die Herrschaft über die Bereiche Organisation und Backoffice an sich nahm – und bis heute hält.

Die Gewerbeanmeldung 1994 läutete den offiziellen Start der Agentur am Standort Sigmaringen ein – damals wie heute als Teil des Wohnhauses der Familie Dege, um Leben und Arbeit unter einem Dach stattfinden zu lassen. In Sigmaringen selbst stieß man jedoch schnell an Grenzen: Der Wunsch, hochinnovative Kommunikationsprodukte zu erzeugen, wollte nicht so recht mit der Auftragsdecke ländlicher Bereiche korrespondieren, weshalb man sich 2005, nach einer Restrukturierungsphase, für einen Umzug nach Reutlingen entschloss.

Roter Faden, der sich bis heute durch die dege.kommunikation zieht, ist es, als einer der ersten Mitspieler innerhalb neuer, spannender Marketingfelder zu agieren. So baute man nicht nur rasch die eigene Webkompetenz aus – und bescherte 1996 dem Landkreis Sigmaringen die erste eigene Webpräsenz –, sondern setzte bereits 2008 virtuelle Showrooms für Touchscreens sowie Anwendungen für die sogenannte Cardboard-Brille auf. Die Intention, die über allem steht?

Die Transformation, sprich die Veränderung von auftraggebenden Unternehmen von einem kleineren zu einem größeren Wirkungskreis. „Uns geht es darum, das Wahrnehmungsfeld von guten, ambitionierten Unternehmen durch unsere Bemühungen zu vergrößern. Dieses Wahrnehmungsfeld ist natürlich mit Kunden, Mitarbeitern, aber auch Lieferanten recht breit bestückt, wodurch die Wahl der richtigen Kommunikationsmedien entscheidend ist, um Attraktivität in vielerlei Blickwinkeln zu erzielen. Genau hier setzen wir an.“, so Martin Dege.

Größere Kreise ziehen

Dieser Ansatz bedingt allerdings auch, den Kunden zunächst einen Blick dafür zu vermitteln, wie groß das Wahrnehmungsfeld für sie sein kann – was mitunter nicht immer gelingt. Martin Dege sieht es entspannt: „Herbe Rückschläge zählen ebenso zu unserer Arbeit wie großartige Erfolge. Was wir im Sinn haben, kann noch so gut sein – wenn der Kunde es nicht als interessant erachtet, findet es nicht statt. Hier heißt es weitermachen, weiterentwickeln, weiter nach vorne blicken.“ Und diesen dünnen Saum innovativ veranlagter Kunden, die verstehen, was die dege.kommunikation bietet und für sich in Anspruch nehmen möchte, gibt es durchaus – interessanter Weise auch durch alle Branchen hindurch.

Ob das nun Dienstleister im Rathausbereich oder Touristiker sind; ob Beschäftigte, die im Handel oder im Bildungsbereich ihre verantwortliche Tätigkeit ausüben oder ob die Industrie im weitesten Sinne: Es handelt sich immer um Menschen, die aus einem früheren, engeren Rahmen in einen weit größeren treten wollen oder müssen, um sich in ihrem Wettbewerb zu behaupten.

Gemeinsam wachsen

Um den Kundenwünschen in bester Weise zu entsprechen, verfügt die Agentur mittlerweile nicht nur über ein Team aus sechs Festangestellten, sondern zählt auch ein umfangreiches Netzwerk aus bis zu zwanzig festvertraglichen externen Experten – beispielsweise aus 3D-Animation, Social Media, Web- oder Video-Produktion – zu ihrem Unterstützerkreis. Der Wichtigkeit fähiger Mitarbeiter war man sich dabei schon früh bewusst: Halfen Martin Dege zunächst Praktikanten beim täglichen Agenturgeschäft, wurde nach Gründung in Sigmaringen die erste Grafikdesignerin fest angestellt. Gleiches Prozedere wurde 1996 im Bereich Webseitenentwicklung und 2008 im Bereich 3D angewandt und sicherte gleichermaßen die thematische Weiterentwicklung der Agentur ohne personelle Engpässe. „Egal, in welcher Situation sich die Agentur gerade befand, mir war es immer wichtig, bestimmte Geschäftsfelder inhouse anzusiedeln, da die Schnittstellenproblematik bei solchen innovativen Projekten und Produkten sehr hoch ist“, erläutert Martin Dege.

Und heute? Heute tritt die dege.kommunikation als Full-Service-Agentur mit Fokus auf Messedesign, 3D-Virtualiserung und (Web-)Development auf. In welche Gebiete man sich noch wagen wird, mag unklar sein – eines steht jedoch fest: Stillstand ist auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten.

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