05 / 2017: Die Landeskonferenz für Kreativwirtschaft zu Gast in Reutlingen

Am 22. Mai fand unter dem Motto „Kreativland BW“ die Landeskonferenz für Kreativwirtschaft, mit der ersten Verleihung der Auszeichnung IDEENSTARK im Haus des Kunstvereins Reutlingen statt. Ausrichter war die IHK Reutlingen und mit ihr unser Netzwerk Kreativwirtschaft, in dem die dege.kommunikation gmbh Gründungsmitglied ist. Mit dabei waren nicht nur die ausgezeichneten 12 Startups aus BaWü und ca. 120 Gäste, sondern auch Prominenz aus Politik und Wirtschaft wie Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, IHK-Präsident Christian O. Erbe und Handwerkspräsident Harald Herrmann.

Auch die Podien waren gut besetzt. Agenturleute mit wertvolle Arbeiten genauso, wie Kulturmanager, Architekten, Kunsthandwerker und leitende Leute aus den Ministerien und Initiativen.

Vor diesem Publikum wurde auch auf die Belange der Klein- und Einmannbetriebe hingewiesen, die oftmals vor einem großen Wust Bürokratie stehen und immer wieder Schwierigkeiten haben, die bloße Existenz zu sichern. Unser Netzwerk wurde von Stefanie Huber, 9.2 Agentur für Kommunikationsdesign und Christoph Heise überzeugend vertreten.

Das Thema, das sich durchzog war der Wunsch, dass kreatives Arbeiten eine höhere Wertschätzung und eine deutlich bessere Aufmerksamkeit erhalten müsse, schließlich würden Kreative aller Sparten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel beitragen.

Insbesondere Frank Zumbruch von der Creative Commission, Mannheim, veranschaulichte gelungenen Strukturwandel, weg von alten Industriearealen hin zu agilen kleinen Dienstleistungszentren und Thinktanks.

Dabei waren die Learnings, dass es ohne Veränderungsdruck wie Firmenwegzug, Leerstände, Perspektivlosigkeit nicht viel passiert und dass aber genauso auch der konstante Investitionswille von kommunalen Trägern bis in die EU hinein dazugehört, damit sowas wie bspw. die mittlerweile gut etablierte Popakademie Mannheim und vieles mehr entstehen kann.

Wenn dann auch noch Verantwortliche in Stadt und Land ihre Kommunikationsdienstleistungen vermehrt nicht mehr weit weg an klingende Namen oder nach billigstem Geld vergeben, sondern damit in der eigenen Region bleiben würden, könnte man der kreativen Zukunft etwas entspannter entgegensehen.

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