05 / 2012: Nichts für Anfänger

Facebook, Twitter, Google+. Die Haltung vieler Unternehmen gegenüber Social Media könnte man in zwei Gruppen unterteilen: Die einen haben größte Bedenken, die anderen nutzen es bedenkenlos. Beide verlassen sich allein auf die eigenen Ressourcen und Intuitionen und beide gehen ein nicht unerhebliches Risiko ein. Wir von dege.kommunikation stehen für ein professionelles Nutzen der neuen Möglichkeiten: effektiv und sicher zugleich. Was das im einzelnen heißt, steht hier.

Zeitgemäß. Das Internet hat die Welt und die in ihr stattfindende Kommunikation grundlegend verändert. Unternehmen können von der erweiterten Palette an Werkzeugen enorm profitieren. Sie müssen ihre Kommunikation aber auch den neuen Kanälen anpassen: Dialog statt Monolog, Mobile statt zu Hause, Echtzeit und Dynamik statt Statik.

Socialmedia

Kundennah. Kunden und Mitarbeiter informieren sich zunehmend selbst über Unternehmen, Produkte und Leistungen. Im Social Web bilden sich Meinungen und organisieren sich Öffentlichkeiten. Entscheidungen werden beeinflusst, Kontakte gepflegt und Communities gebildet. Geändert haben sich damit auch die Ansprüche der Kunden: Sie wollen Teil der Kommunikation sein und nicht nur Adressat. Eine neue Art von authentischer und kundennaher Kommunikation muss damit in den Fokus von Marketing, Werbung und Kommunikation rücken.

Beispielhaft. Auch wenn häufig Social-Media-Krisen und -Fehler durch die Medien gehen: Es gibt sehr viele positive Beispiele für gelungene Online-Kommunikation im Social Web. Die Zeit des Experimentierens ist vorbei: Fast alle großen Unternehmen sind inzwischen bei Facebook & Co gut aufgestellt – und generieren über die neuen Kanäle teilweise mehr Traffic als über ihre offiziellen Websites. Jetzt ist die Zeit für den Mittelstand und B2B-Unternehmen gekommen, von den Erfahrungen der Großen zu profitieren, und den Schritt ins Social Web zu wagen.

Strategisch. Vernachlässigt wird beim Schritt ins Social Web oft, dass das eine mindestens ebenso strategische Herangehensweise erfordert, wie bei klassischen Medien. Gerade viele mittelständische Unternehmen begeben sich ohne Konzept ins soziale Netz: Tweets und Statusupdates werden bedenkenlos zuhauf veröffentlicht – oft vom Praktikanten oder Web 2.0-Neulingen. Strategische Online-Kommunikation hingegen sollte mehrere Phasen durchlaufen: Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation. Erst dadurch entsteht eine effektvolle und ganzheitliche Kommunikation.

Analytisch. Jede gute Strategie beginnt mit einer Analyse des Status Quo. Welche Kanäle nutzt das Unternehmen bereits? Bieten Präsenzen im Social Web dem Unternehmen und seinen Kunden einen Mehrwert? Befindet sich die Zielgruppe überhaupt im Social Web? Und wie sieht es mit den Mitbewerbern aus, sind sie bereits online aktiv? Erst wenn Unternehmen, Zielgruppe, Umfeld und Konkurrenz analysiert worden sind, kann eine solide Planung der nächsten Schritte erfolgen.

Planvoll. Gut geplant ist halb gewonnen. Bevor es ans Umsetzen geht, wartet noch etwas Planungsarbeit: Ziele, Erfolgsfaktoren, mögliche Inhalte und Prozesse müssen definiert werden. Ohne Themenradar, Redaktionsplan, Social Media Guidelines (zumindest ab etwa 20 Mitarbeitern) und Überlegungen zu möglichen Krisenthemen können sich kleine Probleme im Social Web nämlich schnell zur Unternehmenskrise auswachsen.

Regelmäßig. Sind die Social-Media-Präsenzen erst einmal etabliert, fallen das Content- und das Community-Management leicht. Regelmäßige, gut bearbeitete Beiträge und multimediale Inhalte in einem interessanten Themenmix sorgen fast automatisch für ein wachsendes Netzwerk. Besondere Aktionen, exklusive Infos und Interaktionen mit den Fans und Followern tun ihr Übriges.

Socialmedia Illustration

Professionell. Neben dem Teilen von Inhalten bieten die sozialen Netzwerke noch viele andere Möglichkeiten, den Erfolg der eigenen Aktivitäten zu steigern. Ein Beispiel: Die targeted ads bei Facebook sind ein mächtiges Werbetool, das auch mit wenig Media-Einsatz Großes bewirkt. Durch die Möglichkeit, die Anzeigen auf eine ganz spezielle Zielgruppe zuzuschneiden, können Streuverluste vermieden werden. Doch auch Tools wie Kurrently oder Blekko sind hervorragend Helfer im Social Web, besonders was das Monitoring der Präsenzen und des Unternehmens betrifft.

Rechtssicher. Der vermeintlichen Rechtsfreiheit zum Trotz, gibt es bei Facebook & Co. viele rechtliche und plattformspezifische Stolperfallen. Gewinnspiele bei Facebook? Nur in einem gesonderten Tab. Seitenname? Darf nicht allgemein sein. Bilder? Urheberrecht beachten. Apps? Müssen den Richtlinien entsprechen. Like-Button auf der Website? Gefährlich. Impressum? Auch auf Facebook Pflicht. Da hilft nur eines: Lesen, lesen, lesen – oder jemanden hinzuziehen, der sich mit Promotion-Richtlinien, Platform-Policies, Nutzungsbedingungen und dem geltenden Online-Recht auskennt.

Hinterfragend. Gestartet, begleitet und beendet werden digitale Kommunikationsaktivitäten mit einer Evaluation. Damit ist Kommunikation auch online kein linearer Vorgang, der mit der Analyse beginnt und nach Planung und Durchführung mit der Evaluation endet. Vielmehr muss nach der Überprüfung der Ergebnisse die Umsetzung der dort gewonnenen Erkenntnisse erfolgen und die laufende Kommunikation angepasst und nachjustiert werden.

Fragen Sie die Profis: Wir informieren Sie gerne über unsere Social Media-Pakete, die sich via Baukastensystem individuell kombinieren lassen.

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